PRESSEMITTEILUNG


30 JAHRE ORCHESTERHAUS



Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Journalistinnen und Journalisten,

13. Dezember 1991 – das Orchesterhaus des Mozarteumorchesters im Salzburger Nonntal wird mit einem Festakt eröffnet. An diesem Tag kulminieren die verschiedenen Bedürfnisse des ältesten Orchesters Österreich: bis dato hat das Orchester keinen fixen Probenraum. Mal wird in der damals noch nicht renovierten Aula, mal im Malersaal des Großen Festspielhauses geprobt. Jedoch nie unter optimalen Bedingungen, was Platz und Akustik angeht. Räumlichkeiten zum Einspielen oder für ein Instrumenten-Depot fehlen ebenso, von einem Ort des Miteinanders und des kreativen Austausches einmal ganz abgesehen.

Als die Politik von Stadt und Land Salzburg die Notwendigkeit eines eigenen Orchesterhauses sieht und fördert, sind zunächst einmal verschiedene Standorte in der Diskussion – unter anderem ist ein Aufbau auf die Szene mitten in der Stadt im Gespräch – bis der Petersbrunnhof zum tatsächlichen Baugrund gewählt wird. Der Entwurf für das Gebäude stammt von dem inzwischen verstorbenen Salzburger Architekten Franz Fonatsch, der beispielsweise auch für die Neugestaltung des Firmian-Salm-Hauses, der heutigen Bibliothek der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der PLUS, zuständig war.

Das lichtdurchflutete Gebäude, das mit dem Schauspielhaus Salzburg und dem Haus der Volkskultur das kulturelle Dreieck rund um den Petersbrunnhof darstellt, bietet optimale Rahmenbedingungen für das tägliche Orchesterleben. Mit dem DI Angela Ferstl Saal steht dem Mozarteumorchester ein großer Saal zur Verfügung, der auf der Bühne Raum für die größten symphonischen Besetzungen und gleichzeitig auch noch rund 300 Sitzplätze für Publikum bietet. In die Bühnentechnik (Ton, Beleuchtung, etc.) wurde erst kürzlich investiert, so dass dieser Saal technisch gesehen auf der Höhe der Zeit ist und ein umfassendes Konzerterlebnis ermöglicht. Dem gegenüber liegt der kleinere Dr. Wehrle Saal, der vor allem wegen seines intimen Rahmens für Kammermusik genutzt wird. Verbunden werden diese beiden Säle durch das große Foyer, das mit seiner breiten Glasfront zum architektonischen Aushängeschild für das ganze Orchesterhaus geworden ist. Einspielräume, KünstlerInnen-Garderoben, Instrumenten-Depot, Büros für das Orchestermanagement, Noten-Bibliothek, Kantine sowie Gastronomie bei Veranstaltungen und nicht zuletzt die passgenaue Garage, die den Orchesterwarten die Instrumententransporte ermöglicht, wenn Auftritte bei den Kooperationspartnern Salzburger Festspiele, Mozartwoche, Kulturvereinigung oder Landestheater anstehen.



„Das Orchesterhaus des Mozarteumorchesters ist eine wichtige Institution unseres Bundeslandes und trägt dazu bei, dass Salzburg ein vielfältiges und renommiertes Kulturland ist. Gemeinsam mit dem Schauspielhaus und dem Haus der Volkskulturen bildet das Orchesterhaus das beliebte Kulturquartier Nonntal. Ich möchte mich beim gesamten Orchester-Team mit Siegwald Bütow an der Spitze für den Einsatz, für die spürbare und übergreifende Begeisterung für Musik, für die Umsetzung vieler bemerkenswerter Ideen und für die Beständigkeit in der Qualität bedanken. Von Seiten der Kulturpolitik möchten wir diesem Anspruch nachkommen und das Orchesterhaus entsprechend baulich sanieren, um dem Publikum und dem Orchester eine ebenso innovative wie qualitätvolle Umgebung bieten zu können.", schreibt LH-Stv. Dr. Heinrich Schellhorn anlässlich des Jubiläums in seinem Grußwort.

Das Haus als eigene Spielstätte zu etablieren, ist eine der Hauptaufgaben, mit denen der amtierende Orchesterdirektor Siegwald Bütow im Sommer 2020 antritt. Mit der neuen Reihe HEIMSPIEL öffnet er das Orchesterhaus für Symphoniekonzerte mit ausgesuchten Programm-Raritäten, baut die bereits bestehende Kammermusikreihe aus und startet mit dem Pianisten Herbert Schuch als „Artist in Residence“ unter dem Titel PIANOpiano ein Angebot an sonntäglichen Matineen für Familien. Eine Kooperation mit dem Blasmusikverband Salzburg, in nachbarschaftlicher Nähe im Haus der Volkskultur beheimatet, lässt diese beiden Institutionen noch enger aneinanderrücken.

„In den letzten 30 Jahren hat sich das Orchesterhaus als Zentrum des Orchesterlebens etabliert, unzählige Konzerte, Proben und andere Veranstaltungen haben hier stattgefunden und es ist eine beglückende Perspektive, das in die weitere Zukunft führen zu können“, so Orchesterdirektor Siegwald Bütow.

Der Mehrwert der Institution Orchesterhaus ist mit Händen zu greifen. Nicht umsonst blicken andere österreichische Klangkörper ein bisschen neidisch auf dieses Zuhause des Mozarteumorchesters.


Fotos
Orchesterhaus: Dirk Noy
Bauphase: Archiv der Freunde des Mozarteumorchesters Salzburg

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MOZARTEUMORCHESTER SALZBURG
Das Original seit 1841

Mit seiner unverwechselbaren Klangkultur hat sich das Mozarteumorchester in den 180 Jahren seiner bemerkenswerten Geschichte zu einem österreichischen Spitzenorchester entwickelt. Keine Geringeren als Mozarts Witwe Constanze und seine beiden Söhne waren an der Gründung mitbeteiligt. Die Musik des Salzburger Genius ist dem mehrfach ausgezeichneten Orchester quasi in die DNA eingeschrieben. Weltweit erntet es für seine Mozartinterpretationen die größte Anerkennung. Als erstes Orchester nach den Wiener Philharmonikern wurde es dafür 2016 mit der Goldenen Mozart-Medaille gewürdigt. Neben seinen drei eigenen Konzertreihen im Großen Festspielhaus, der Stiftung Mozarteum (Konzertsaison 2021/22: Große Universitätsaula) und seit Sommer 2020 auch im Orchesterhaus im Salzburger Kulturbezirk Nonntal ist das Mozarteumorchester langjähriger Partner der Salzburger Festspiele, der Mozartwoche, der Salzburger Kulturvereinigung und des Salzburger Landestheaters. Best Mozart – in Salzburg das ganze Jahr!

Foto Nancy Horowitz

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Mag.a Juliane Breyer
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Juliane Breyer

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