INMO YANG Violine
Dass er sich auf seinem Debütalbum von 2019 gleich dem geigerischen Goldstandard widmete, den 24 Caprices von Niccolò Paganini, erscheint nur konsequent. Denn mit dem Triumph beim Premio Paganini in Genua vier Jahre zuvor war Inmo Yang der internationale Durchbruch gelungen. 2022 dann die nächste Wegmarke: Sieg beim Jean-Sibelius-Violinwettbewerb in Helsinki, gefolgt von einem zweijährigen Stipendium an der Kronberg Academy. Seither hat der in Jakarta geborene, in Südkorea aufgewachsene Geiger mit bedeutenden Orchestern weltweit konzertiert, den New Yorker Philharmonikern etwa, dem Orchestre National de France und dem Chicago Symphony Orchestra. 2025 gab er sein Debüt bei den BBC Proms; mit dem Mozarteumorchester geht er auf Korea-Tour, später stehen Auftritte in Berlin, New York und São Paulo auf dem Programm. Musik ist für Inmo Yang vor allem eine Form von Kommunikation: „Sie kann Menschen zusammenbringen.“ Und das versucht er aktuell auf einem ganz besonderen Instrument: einer Guarneri-Geige, die – hier schließt sich der Kreis – einmal Paganini gehört haben soll.
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