Mozarteumorchester Salzburg und Roberto González-Monjas mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet

Doppel-Album „Wolfgang Amadeus Mozart: The Violin Concertos“ bei Berlin Classics erhält begehrte Auszeichnung

Ausgezeichnet! Die Doppel-CD THE VIOLIN CONCERTOS steht auf der Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik. 

Sehr geehrte Damen und Herren,
verehrte Abonnent:innen,
liebe Freund:innen des Mozarteumorchesters Salzburg,
vor Kurzem erreichte uns die schöne Nachricht, dass unsere CD mit allen fünf Mozart Violinkonzerten es auf die Bestenliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik geschafft hat! Damit ist die Doppel-CD, die internationale von der Presse hoch gelobt wird, in der „Königsklasse“ angekommen.

Das Doppel-Album „Wolfgang Amadeus Mozart: The Violin Concertos“ des Mozarteumorchesters Salzburg und seines Chefdirigenten und Solisten Roberto González-Monjas, erschienen Ende Januar 2026 beim Label Berlin Classics. Die Jury würdigt die Einspielung, die durch stilistische Finesse, musikalische Tiefe und eine außergewöhnliche künstlerische Doppelrolle von González-Monjas besticht.

Roberto González-Monjas mit dem Mozarteumorchester Salzburg bei den Aufnahmen für die jetzt ausgezeichnete CD. Foto: Erika Mayer.
 
Das Urteil der Jury

„Von Mozarts Violinkonzerten gibt es schon reichlich Aufnahmen, aber diese ist doch etwas Besonderes. Zum einen wegen des hier so galant und elegant aufspielenden Mozarteumorchesters Salzburg. Zum anderen und vor allem wegen des jungen spanischen Geigers und Dirigenten Roberto González-Monjas, der das Orchester seit September 2024 leitet. Sein exzellenter Booklet-Text erklärt sein Verständnis dieser Werke: eine perfekte Balance, im Klang wie in der Gestik, zwischen konzertantem und (kammer-)orchestralem Stil. Großes Lob auch für den Tonmeister Joël Cormier.“ (Für die Jury: Michael Stegemann)

Ein Finale mit Symbolkraft

Am 23. Januar 2026 – zeitgleich mit dem Auftakt der Mozartwoche 2026 – erschien bei Berlin Classics das Doppel-Album als sechster und abschließender Teil einer erfolgreichen Albumreihe, die das Mozarteumorchester Salzburg seit 2023 gemeinsam mit dem Berliner Label realisiert. Dass die Reihe mit einem Mozart-Album beginnt und mit einem endet, ist kein Zufall: Mozart ist nicht nur das Kernrepertoire des Ensembles – die Geschichte des Orchesters ist auch biografisch mit dem Komponisten verknüpft, wurde es doch vor über 180 Jahren mit Unterstützung seiner Witwe Constanze Mozart und seiner Söhne gegründet.

Für das Finale der Reihe übernahm Roberto González-Monjas eine besondere Doppelrolle: Als Chefdirigent – dieses Amt bekleidet er seit 2024 – und zugleich als Solist an der Violine führte er das Ensemble durch sämtliche fünf Violinkonzerte Mozarts, die der Komponist zwischen 1773 und 1776 in Salzburg schrieb. Ergänzt wird das Programm durch das Rondo in C-Dur KV 373 und das Adagio in E-Dur KV 261. Diese Herangehensweise spiegelt Mozarts eigene Praxis wider: Als Konzertmeister und Solist leitete er seine Werke selbst vom Instrument aus – ein Ansatz, der dem Zusammenspiel zwischen Solovioline und Orchester eine besondere Unmittelbarkeit und Lebendigkeit verleiht.
Mozarts Violinkonzerte neu entdeckt

Im Booklet des Albums ordnet González-Monjas die Violinkonzerte in ihren historischen Kontext ein und beschreibt die Entwicklung des jungen Mozart: „Mit der Weiterentwicklung von Serenade und Konzert erlangte die Violine rasch beispiellose Bedeutung: tragbar, führungsstark und als Soloinstrument in Italien und Frankreich hoch angesehen, bot sie endlose Möglichkeiten zur Entfaltung von Lyrik und Virtuosität.“ Für González-Monjas sind diese Werke weit mehr als technische Schaustellungen: „Mozarts Konzerte unterscheiden sich grundlegend: Das Streben nach äußerster Virtuosität ist niemals sein Hauptziel; vielmehr experimentiert er mit der Gattung und treibt sie entscheidend weiter.“
Über den Preis der Deutschen Schallplattenkritik

Im Verein „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ (PdSK e.V.) haben sich Musikkritiker:innen und Journalist:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengeschlossen, um regelmäßig herausragende Musik- und Wortproduktionen auszuzeichnen. Das Gremium aus maximal 160 Juroren legt Wert auf unabhängige Urteile, unbeeinflusst von den Interessen der Tonträger- und Hörbuchproduzent:innen. Mit derzeit 32 Fachjurys ist die gesamte Bandbreite unterschiedlichster Genres abgedeckt. Der PdSK wurde 1963 gegründet und feierte 2024 sein 60-jähriges Jubiläum der Unabhängigkeit.

Wieder zu Gast beim Mozarteumorchester: Luigi Piovano. Foto: Musacchio Ianniello e Pasqualini.

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16 MAI 2026
19.30
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Wir freuen uns sehr über diese hochkarätige Auszeichnung! 

Ihre


Juliane Breyer
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Mozarteumorchester Salzburg
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